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La Gola (Arco) (IT)

In Massone ist es mal wieder zu voll? In Nago zu heiß? Dann könnte man in La Gola etwas mehr Glück haben!

Zwar ist das Gebiet etwas nördlich von Sarche kein Geheimtipp mehr, dennoch ist hier, vielleicht aufgrund des etwas weiteren Anfahrtswegs aus Arco, nicht ganz so viel los wie in den genannten Gebieten. Zu Unrecht! Denn hier findet sich alles was das Sportkletterherz begehrt.
Die Kletterei ist sehr abwechslungsreich. Neben gutgriffigen, einfachen Routen findet sich der steile Überhang ebenso wie die supertechnische Platte. Das ganze verteilt auf etwa 10 Sektoren unterschiedlichen Charakters.
Il Tornante, der oberste Sektor ist nach Norden/Nordwesten ausgerichtet und liegt zumindest teilweise schattig im lichten Wald. Hier finden sich 17 Routen von bis zu 25 m Länge zwischen 5c und 7c, die zwischen leicht geneigter Platte und leicht überhängend variieren. Daneben sind auch Risse bzw. Verschneidungen zu finden.
Il Guardrail, Il Castello, Il Giardino, La Casa Del Piacere sowie weitere unbedeutendere kleine Sektoren liegen (süd)westlich ausgerichtet mehr oder weniger parallel zum Zufahrtsweg. Hier sind insgesamt 60-70 Routen vorhanden, die je nach Sektor unterschiedliche Schwierigkeiten aufweisen. In der Grotte von La Casa Del Piacere beispielsweise dominieren stark überhängende Dachklettereien zwischen 7a und 8a+.
Die beiden südlich ausgerichteten Sektoren Arcadioland und Pezzent Area sind dann wieder eher für Kletterer gemäßigter Richtung geeignet, da hier neben einer Vielzahl von Routen im 7. Franzosengrad auch einiges zwischen 5c und 6c zu holen ist. Die Kletterei spielt sich hier teilweise an gut strukturiereten Felspassagen mit Leisten und vereinzelt auch Löchern ab, andererseits sind auch technisch schwierige, steile Platten zu finden. Die Neigung ist mehr oder weniger senkrecht. Wie in fast allen Sektoren liegen auch hier zumindest die Einstiege im Halbschatten der umstehenden Bäume.
Der Fels ist nahezu überall noch sehr gut griffig und zeigt kaum Spuren der Abnutzung.
Der Zustieg von den einzelnen "Parkbuchten" am Zugangsweg zu den verschiedenen Sektoren beträgt nur wenige Minuten.
 

Gestein

Kalk
 

Absicherung

Die Absicherung ist optimal. Es gibt nichts zu meckern!
 

Routenvorschläge

  • Diedro Turri (6b): Etwas versteckt liegende Route am linken Rand des Sektors Il Tornante. Diese bietet traumhafte, aber anstrengende Verschneidungskletterei. Hier gilt es die Reibungswerte der Felsoberfläche optimal zu nutzen.
  • Please (6b): Nach leichtem Einstieg folgt eine kurze, schon etwas knifflige Plattenstelle bevor es dann an größtenteils guten Leisten in fabelhafter Ausdauerkletterei durch den leicht überhängenden Hauptteil der Route bis zum Umlenker geht. Unbedingt klettern!
  • Diedro Armani (5c/6a): Schön anstrengende Rissverschneidung. Wer auf sowas steht sollte unbedingt einsteigen!
  • Red Hands (6a): Schöne Klettermeter. Der Ausstieg hat es aber nochmal in sich!
  • Dottor Imbruglia (6b): Kurze Route, die über eine nahezu senkrechte, ziemlich strukturarme Platte führt. Sehr schöne, boulderartige Sequenzen.
  • Lupperman (6a): Traumhafte Route mit Ausdauercharakter, die den Kletterer mit einer Vielzahl henkliger, griffiger Löcher verwöhnt, allerdings auch ein bis zwei knifflige Stellen aufweist.
 

Bilder

  • Giani e Pinoli (6a)
  • Der Sektor il Tornante bei mäßigem Besucherandrang
  • Ausblick auf das Castel Toblino und den gleichnamigen See
 

Kletterführer/Topo

Manica, Cicogna, Negretti: Klettern in Arco. Verlag Versante Sud. Zweite Ausgabe 2010.
 

 

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