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Waldeck (Elsass) (FR)

  • La Grand Face - der hohe Pfeiler an der Nordostseite
Beeindruckend ist bereits der Anblick des 30 m hohen schlanken Pfeilers des Grand Face, auf das man beim kurzen Zustieg direkt zuläuft. Aber das ist bei weitem nicht alles was einem hier geboten wird. Der langgezogene Sockelfels der Ruine Waldeck kann von allen Seiten beklettert werden. Die unterschiedlichen Sektoren bieten auch verschiedenartige Kletterei. Neben dem bereits erwähnten, hohen Grand Face sind auch Bereiche mit eher kurzen Routen zu finden. Insgesamt sind es deren 60. Vor allem zwischen 5c und 7b ist die Auswahl groß, wobei auch vereinzelt leichtere und etwas schwerere Routen zu finden sind. Auch die Felsqualität ist unterschiedlich. Neben festen, sauberen Felsbereichen findet man leider auch einzelne Routen, die etwas brüchig bzw. bemoost oder verflechtet sind. Insgesamt aber wenig störend.

Der Einstiegsbereich ist geprägt von mehr oder weniger bis an den Fels heranreichenden Wald. Schattige Plätze sind also vorhanden, womit sich vor allem die nach nordwesten ausgerichteten Sektoren für den Sommer anbieten. Und sollte es doch einmal zu heiß werden lockt der nahegelegene Badestausee Etang de Hanau mit einer wohltuenden Abkühlung. Der hier ansässige Campingplatz bietet sich übrigens optimal als Übernachtungsmöglichkeit an.

 

Gestein

Sandstein

 

Absicherung

Die Absicherung in den Routen zeichnet sich durch moderate Hakenabstände und solide einzementierte Ringe aus. In einzelnen Routen ist es stellenweise dennoch möglich mit mobilen Sicherungsgeräten nachzubessern, man kommt aber weitestgehend ohne Cams und Keile aus.

 

Routenvorschläge

Courant d’air (5c): Schöne und lange Route, die sich an der linken Seite eines sehr breiten Risses emporzieht. Neben kurzen Kaminkletterstellen bewegt man sich oft stützend und spreizend durch die Vertikale. Dabei bietet sich vielerorts ein optimales Griffangebot. Unbedingt klettern!

 

Bilder

  • La Grand Face - der hohe Pfeiler an der Nordostseite
  • Crackinette (6b) - immer am Riss entlang
  • Courant d'air (5c) - im Mittelteil der langen Route
  • Courant d'air (5c) - im unteren Teil
  • Sektor Les Mains Noires auf der Südostseite
  • Sanduhr im warmen Herbstlicht

 

Kletterführer/Topo

Frank Enz, Timo Marschner, Martin Schepers: Sandsteinfelsen der Vogesen. tmms Verlag. 1. Auflage 2009

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