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Schulerturm (Pfalz) (DE)

  • Blick zur benachbarten Burgruine Drachenfels
Der Schulerturm war ehemals die Vorburg der in direkter Nachbarschaft gelegenen Burgruine Drachenfels. Dies ist vor allem auf der Südseite gut zu erkennen. Die unteren 3 Meter, eine senkrechte Wabenwand, ist mit ehemaligen Balkenlöchern durchsetzt. Weiter oben ist der in Fels gehauene alte Treppenaufgang zu erkennen über den auch der Normalweg (6-) führt.

Insgesamt bietet der Schulerturm 22 Kletterrouten zwischen 6- und 9- (UIAA). Weit über die Hälfte davon liegen im 6. und 7. Grad. Der größte Teil der Routen sind in der sonnigen Südwand zu finden. Sie sind ca. 15 Meter lang und führen über eine senkrechte Wand, die unten mit Waben und den schon erwähnten Balkenlöchern durchsetzt ist. Über die hohe Westsseite führt die über 30 m lange, klassische Talwand (6+) sowie eine schwerere Variante. Die unbedeutendere Nordwand hat nochmal 6 Routen zu bieten.

Am Gipfel des frei stehenden Turms sind dann auch wieder die Überreste der Burgvergangenheit zu erkennen, z. B. der in den Fels gehauenen Torbogen, der Süd- und Nordseite verbindet. Außerdem ist der Gipfel für die schöne Aussicht ins Umland bakannt und als Picknick- oder Biwakplatz beliebt.

Übrigens: Der ebene Wandfuß und die wabendurchsetzten, unteren Meter der Südwand eigenen sich super zum Bouldern. Und auch Kinder werden sich in der Umgebung wohl fühlen. Die Ruinenüberreste und die benachbarte Burg Drachenfels laden zum Erkunden ein.

 

Gestein

Sandstein

 

Absicherung

Auch wenn in einzelnen Routen auf der Südseite bis zu 6 Ringen stecken, sind mobile Sicherungsgeräte obligatorisch.

 

Routenvorschläge

  • Talwand (6+): Sehr lohnende Klettermeter! Nach den ersten senkrechten und etwas unübersichtlichen Metern bewegt man sich über eine geneigte Passage zum Stand, den man aber auch überklettern kann. Nun folgt eine wunderbare Verschneidung mit einem Fingerriss im Verschneidungsgrund. Nach dieser geht es vorm Überhang links raus auf den Absatz (Stand). Von hier dann zu Fuß durch den Torbogen und zum Gipfel.
  • Normalweg (6-): Für einen Normalweg, geht es gleich mit einem schwierigen Boldereinstieg über die kleingriffige, fingerlastige Wabenwand los. Ab dem Band wird es etwas leichter und hier findet sich auch einen gute Keilstelle. Nun weiter in Richtung Treppenaufgang und über diesen zum Gipfel. Empfehlenswert!

 

Bilder

  • Blick zur benachbarten Burgruine Drachenfels
  • Schulerturm Südwand. Oben gut zu erkennen: Der Treppenaufgang durch den der Normalweg (6-) führt.
  • Schulerturm Südwand. Die kleingriffige Wabenwand mit den Balkenlöchern. Bietet sich super für Boulderquergänge an!

 

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 2. Auflage 2008.

 

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