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Rappenwand (Pfalz) (DE)

  • Ostwandriss (4-) - im Spreizkamin
Etwas nördlich von Erfweiler thront die Rappenwand am Eingang des Glastals. Der 44 m hohe Fels bietet etwas mehr als 20 südlich bzw. östlich ausgerichtete Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Geboten ist hier vor allem klassische Riss-, Kamin- und Verschneidungskletterei (eher in den gemäßigten Graden - bis unterer 7. Grad), aber auch kleingriffige Wandkletterei (eher in den höheren Graden - ab ca. 7. Grad). Was die klassischen Wege betrifft sollte man sich keinesfalls den wunderschönen Emil-Gessner-Gedächtnisweg (5+) entgehen lassen. Aber auch der Kleine Bogen (6-) oder der Ostwandriss (4-) sind absolut empfehlenswert.

Die Länge der Routen variiert etwas. Einige Linien ziehen direkt vom Boden weg bis hoch zum Gipfel, wodurch sich 2 Seillängen ergeben. Andere starten auf Bändern oder Enden in der Wand und sind somit kürzer. Außerdem existieren auch kurze Routenvarianten.


Gestein

Sandstein


Absicherung

Im Grunde sind für alle hier vorhandenen Routen mobile Sicherungsmittel notwendig. Je nach gewählter Tour mehr oder weniger.


Routenvorschläge

  • Emil-Gessner-Gedächtnisweg (5+): Eine großartige, logische Kletterlinie aufgeteilt in 2 Seillängen. Unten steigt man durch einen engen, kniffligen Kamin. Über eine kurze abdrängende Passage, erreicht man dann den Mittelteil, eine herrliche Piazschuppe. Danach bezieht man den Standplatz. Von hier geht es einfacher über eine gutgriffige, geneigte Wand in genussreicher Kletterei zum Gipfel. Ein Traum aus Fels! Mit 4 Ringen auf über 40 m sollte aber genügend mobiles Sicherungsgerät am Gurt baumeln.
  • Kleiner Bogen (6-): Der Kleine Bogen ist eigentlich nur die erste Seillänge der Südostverschneidung (7+). Dennoch wird sie häufig als eigenständige Route geklettert. Man folgt im Grunde einer halbmondförmigen Rissschuppe (daher: Kleiner Bogen) und steigt anschließend über eine Rissverschneidung bis zum Stand auf einem Pfeilerkopf. Sehr zu empfehlen!
  • Falkenweg (6, E1): Etwas heikel ist es bereits bevor man mit dem Klettern beginnt, denn die Route startet auf einem schmalen Band, welches man ungesichert queren muss (der direkte Einstieg von unten ist zugewachsen). Da am Ende des abschüssigen Bandes am Routenbeginn kein Ring zur Verfügung steht, muss der Sichernde sehr weit seitlich versetzt stehen, was ziemlich ungünstig und mitunter gefährlich ist. In der Route selbst finden sich einige brüchige Passagen, die aber nicht schwer sind. Die Schlüsselstellen sind aber gut abgesichert oder absicherbar. Wer sich durch diese Infos abschrecken lässt und erst gar nicht einsteigt verpasst allerdings eine insgesamt schöne Klettertour durch eine klassische Verschneidung.
  • Ostwandriss (4-): Kein schwerer, aber absolut genussreicher, klassischer Weg. Haken? Fehlanzeige! Aber: Das Unterbringen von mobilen Sicherungsmitteln stellt keine großen Schwierigkeiten dar. Die Route startet als Rissverschneidung, folgt dann weiter dem Riss über eine geneigte Reibungspassage und führt in eine Scharte. Von hier aus darf klassisch in einem breiten Kamin hochgespreizt werden. Wundervoll!

Bilder

  • Seilschaft im Einstiegskamin des Emil-Gessner-Gedächtniswegs (5+)
  • Ostwandriss (4-) - im Spreizkamin
  • Blick in die Verschneidung des Falkenwegs (6, E1)
  • Das heikle Einstiegsband zum Falkenweg (6, E1)
  •  Schön zu erkennen: Der Halbkreis des Kleinen Bogens (6-). Am Ende des Bogens geht es in der Verschneidung weiter.
  • Die Südseite der Rappenwand
  • Rappenwand (Pfalz) - Emil-Gessner-Gedächtnisweg (5+)
  • Rappenwand (Pfalz) - Emil-Gessner-Gedächtnisweg (5+)
  • Rappenwand (Pfalz) - Emil-Gessner-Gedächtnisweg (5+)

 

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Titel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 2. Auflage 2008

 

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