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Betongwand (Kochel) (Bayern) (DE)

Das weitläufige Klettergebiet bei Kochel am See gilt bayernweit als einer der Hot Spots des Sportkletterns. Vor allem Hardmover finden hier jede Menge schwere Routen. Die Betongwand ist eine der wenigen Ausnahmen. Hier finden auch gemäßigte Kletterer Routen ab dem 5. UIAA Grad aufwärts. Insgesamt bietet die kleine im Wald liegende und nordseitig ausgerichtete Wand etwa 20 Routen zwischen 15 und 35 m Länge. Hauptsächlich liegen die Schwierigkeiten im 6. und 7. Grad. Es sind aber auch drei 5er Routen sowie das ein oder andere schwerere Projekt zu finden.

 
Durch die Ausrichtung und die Lage im Wald ist es hier auch möglich bei warmen Temperaturen zu klettern. Dies ist allerdings kein Geheimtipp mehr und so tummelt sich an manch schönem Sommerwochenende halb München an den Einstiegen.

Der Zustieg vom Parkplatz direkt am See (gegenüber der Firma Dorst) dauert ca. 15 Minuten.

Die Qualität der Felsoberfläche variiert von Route zu Route etwas. Stellenweise sind die entscheidenden Stellen bereits etwas poliert. Insgesamt ist aber alles trotzdem gut kletterbar.

Der Charakter der Kletterei wird durch die oft steile bis überhängende Felsneigung bestimmt, wobei auch einzelen plattige Passagen vorhanden sind. Neben griffigen Henkeln und Leisten, die aber nicht immer gleich zu finden sind, hält man manchmal auch eher runde, sloperige Griffe in der Hand. Eine saubere Technik gehört in vielen Routen ebenfalls zum geforderten Repertoir.


Gestein

Kalk


Absicherung

Die Absicherung mit zementierten Ringen oder reibschlüssigen Bohrhaken ist sehr gut. An den Umlenkungen stecken oft zwei mit Kette verbundene Bohrhaken.

 

Routenvorschläge

  • Berg der Freude (6+): Schlüsselstelle ist das kleine Dach kurz nach dem Einstieg. Die etwas runde Dachkante, die erstmal gehalten werden muss fühlt sich zwar nicht perfekt an, aber ein kleines Stück höher kommen dann die von unten nicht sichtbaren, guten Griffe. Also einfach durchziehen...
  • Britta (5): Leichteste Route am Massiv und durchweg schöne Kletterei an super Henkeln.
  • Tal der Sünde (5+): Auch hier gilt: Stets gute Griffe. Und auch ein kleiner Überhang darf überwunden werden.
  • 40 Years After (6): Einstieg leicht. Die Schlüsselstelle befindet sich in einer leicht abdrängenden Verschneidung. Hier müssen kurzzeitig die bereits von unten sichtbaren länglichen Löcher gehalten werden um anschließend über die erstmal nicht sehr griffige Kante zu klettern. Oben dann wieder einfacher.
  • Der Breuler (6): Schöne, weitestgehend kleingriffige, senkrechte Wandkletterei.
  • Kamasutra (6): Beobachtet man die Aspiranten im Einstiegsüberhang muss man manchmal vielleicht wirklich ans Kamasutra denken. Denn dieser stellt viele bereits ab dem ersten Zug vor eine Herausforderung. Hat man diesen entschlüsselt und überwunden wird das Gelände freundlicher.

Bilder

  • DIe Betonwand
  • Der Kochelsee


Kletterführer/Topo

Toni Lamprecht: Kochel - Klettern & Bouldern, Panico Alpinverlag, 3. Auflage 2011.

Doris & Thomas Neumayr: München rockt!, Panico Alpinverlag, 1. Auflage 2011.

 

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