background
logotype
  • Kumbtfels (Pfalz) (DE)
  • Heegerturm (Pfalz) (DE)
  • Nonnenfels (Pfalz) (DE)
  • Eppenberg (Aargau) (CH)
  • Albtal bei Albbruck (Schwarzwald) (DE)
  • Brauneck (Bayern) (DE)
  • Nouveau Gueberschwihr (Elsass) (FR)
  • Betongwand (Kochel) (Bayern) (DE)
  • Tannholzwand im Schlüchttal (Schwarzwald) (DE)
  • Arcegno (CH)
  • Bruchweiler Geierstein (Pfalz) (DE)
  • St. Triphon (Vaud) (CH)


Frohndellpfeiler (Pfalz) (DE)

  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Südwand - zentral der Bauernriss (6)
Etwas südwestlich von Rinnthal ragt der 32m hohe Frohndellpfeiler gut sichtbar oberhalb der Straße Richtung Johanniskreuz aus dem Wald. Mit seinen 16, zum Teil recht gut mit Ringen bestückten, Wegen lockt er vor allem Sportkletterer der etwas schärferen Richtung. Diese haben es mit einem gerade mal 5 minütigen Zustieg vom direkt unterhalb des Felsens an der Straße liegenden Parkplatz zu tun bis sie unter den oft langen Wandklettereien stehen. Diese liegen fast ausschließlich im 7. und 8. UIAA-Grad. Etwas Abwechslung bietet die ein oder andere klassische Linie, die etwas leichter sind und sich an Rissen bzw. Verschneidungen orientieren.

Der unmittelbare Wandfuß ist eben, liegt allerdings an einem mäßig steilen Hang, der beim Zustieg überwunden wird. Die umstehenden Bäume spenden hier und da etwas Schatten. Zum Felskopf und einigen dort befindlichen Umlenkungen kann man zu Fuß gelangen, sofern man den Waldhang hoch steigt. Der Fels ist südlich ausgerichtet und bekommt viel Sonne ab. Einige Routen liegen auch südwestlich bzw. östlich, sodass, je nach Sonnenstand auch etwas Schatten möglich ist.

 

Gestein

Sandstein

 

Absicherung

Die Sportkletterwege im 7. und 8. Grad sind teilweise mit einer größeren Anzahl Ringe ausgestattet, allerdings nicht immer durchgängig und nicht alle. Insofern sollte man auf jeden Fall mit Friends und Keilen umgehen können.

In den klassischen Rissen und Verschneidungen ist deutlich mehr Eigeninitiative bei der Absicherung gefragt.

 

Routenvorschläge

Bauernriss (6): Lohnender und anspruchsvoller Riss, der 1966 von Elmar Hasselwander erstbegangen wurde, welcher auch für den ein oder anderen weiteren Pfälzer Rissklassiker verantwortlich zeichnet. Nach zunächst einfachen Einstiegsmetern geht‘s kurz etwas wacklig zum eigentlichen Rissansatz, der direkt etwas abdrängend startet. Über anstrengende, verschneidungsähnliche Meter folgt man dem Riss weiter bis sich der Fels zwischenzeitlich etwas zurück lehnt und einen Absatz bildet. Hier verbreitert sich der Riss deutlich und führt ausgesetzt, aber nicht mehr allzu schwierig zum Pfeilerkopf. 1 Ring vorhanden, Rest mobil abzusichern. Sollte man unbedingt klettern.

Eichenriss (5-): In der Ostwand gelegener, weniger lohnender Weg, der zunächst über eine ganz nette Verschneidung auf einen Absatz führt. Hier quert man den Waldhang ansteigend einige Meter bis zu einem Riss, der zum Felskopf führt. Dieser ist allerdings dreckig und stellt keinen bereichernden Routenabschluss dar. Muss man nicht unbedingt klettern.

 

Bilder

  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Südwand - zentral der Bauernriss (6)
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Südwand - im oberen Bereich ist der Bauernriss (6) gut zu erkennen
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Einstiegsmeter von Bauernriss (6)
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Bauernriss (6)
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Am Felskopf
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Einstiegsverschneidung von Eichenriss (5-)
  • Frohndellpfeiler (Pfalz) - Eichenriss (5-) - oberer Teil

 

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 4. Auflage 2013.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

2018  © magnesiumcarbon.at - Das Freikletterportal
Impressum