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Adlerklippe (Okertal) (Harz) (DE)

  • Adlerklippe (Harz) - die sonnige Südwand
Einer der nördlichsten Kletterfelsen des Unteren Okertals ist die etwa 30m hohe Adlerklippe. Durch die Hanglage und den schartigen Felsverlauf ergeben sich unterschiedlich lange Kletterrouten, die hauptsächlich auf der Süd- bzw. Nordseite liegen. Die lange Überschreitung des Gratwegs (4-) folgt der Ostkante.

Der Charakter der einzelnen Wege reicht von plattiger Reibungskletterei, über Wandpassagen, bis hin zu Rissen, Rampen und Verschneidungen, an denen sich oft die einfacheren Routen orientieren. Hier und da ziehen sich auch kleine Dächer durch die Wandpassagen. Insgesamt verzeichnet der Kletterführer (Brandt/Wiechmann) 25 Wege, wobei ein paar wenige davon in heute gesperrten Tabuzonen liegen. Die Schwierigkeiten verteilen sich auf die Grade 2 bis 8, wobei der 4. und 5. Grad am stärksten vertreten ist.

Die Adlerklippen werden im unteren Teil von einem Wanderweg gekreuzt, von welchem auch einige Routen starten. Für alle weiteren Einstiege muss süd- bzw. nordseitig ein steiler Hang erklommen werden. Direkt am kreuzenden Wanderweg steht auch der Aussichtsfels, der 5 weitere Routen bietet. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe finden sich die Felsen Passo Di Ball, Überhangfels und Schlafender Löwe. Man erreicht die Adlerklippe bequem über den bereits genannten, die untere Wand querenden Weg, entweder vom Parkplatz am Waldhaus von Oker aus kommend, oder von einer der Parkbuchten an der B498 auf Höhe des Schlafenden Löwen.

Durch die gute Erreichbarkeit, und eine Auswahl an einfachen Wegen, die zum Teil in der sonnigen Südwand liegen, eignet sich die Adlerklippe gut um ins Harzer Granitklettern hineinzuschnuppern.

 

Gestein

Granit

 

Absicherung

Viele Wege, vor allem die einfacheren, klassischen Routen, sind mobil abzusichern bzw. nur spärlich mit Haken bestückt. Friends und Keile gehören hier also zur Grundausstattung. Im ein oder anderen Weg finden sich aber auch mehr Haken.

 

Routenvorschläge

Gratweg (4-): Nette Kletterei, die dem langen Ostgrat in nicht immer homogener Kletterei folgt. Nach kurzen Felsaufschwüngen ergeben sich immer wieder Gehpassagen über begrünte Rampen und Absätze, die auch unterschiedliche Varianten und Kombinationen zulassen. Ein wenig Gespür bei der Wegfindung sollte man also mitbringen. Wie oft und an welcher Stelle Stand gemacht wird ist daher ebenso flexibel. Für die komplette Überschreitung ergeben sich etwa 3 Seillängen. Der Einstieg erfolgt über den Südost-Weg (2+), die Absicherung auf weiten Strecken mobil.

Südost-Weg (2+): Kurze Route am unteren, südöstlichen Teil der Klippe. Orientiert sich an einem breiten Riss und lohnt eigentlich nur als Einstieg für den Gratweg (4-)

 

Bilder

  • Adlerklippe (Harz) - Blick auf die Südwand - rechts der Ostgrat mit dem Gratweg (4-)
  • Adlerklippe (Harz) - die sonnige Südwand
  • Adlerklippe (Harz) - Südwand
  • Adlerklippe (Harz) - östlicher Vorturm - gut zu erkennen ist der kreuzende Wanderweg
  • Adlerklippe (Harz) - Nordseite

 

Kletterführer/Topo

Wolfgang Brandt, Götz Wiechmann: Wo die Felsnasen schnarchen – Genussklettern an den besten Felsen des Harzes. Kamin Alpinverlag. 1998.

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