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Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) (DE)

  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Südostwand
Der Wigartswiesener Rauhbergpfeiler ist mit seinen 40m Höhe eine imposante Erscheinung, die allerdings etwas versteckt im Wald liegt. Die 14 vorhandenen Kletterrouten bieten vor allem ambitionierten Kletterern, die Wege im 7. und 8. UIAA-Grad klettern möchten, ein schönes Betätigungsfeld. Hier ist vor allem, die schon optisch spektakuläre Skyline (7+) zu nennen. Daneben findet man den ein oder anderen anspruchsvollen 6er und die vielleicht schönste und markanteste Linie am Fels: die Ostwandverschneidung (5+).

Der Charakter der Kletterei ist geprägt von Reibungspassagen, z.T. mit kleinsten Kieseln gespickt, klassischer Wand- oder Verschneidungskletterei bis hin zu abdrängenden, athletischen Bereichen, die teilweise durch Wabenstrukturen führen. Auch die Länge der Routen, vor allem im rechten Wandbereich mit den schweren Wegen, ist nicht zu unterschätzen.

Nahezu alle Routen sind süd-, südöstlich oder südwestlich ausgerichtet und bekommen viel Sonne ab.

Von der Rückseite führt ein recht einfacher Normalweg (1) über Bänder und Stufen zum Gipfel, in dem kaum wirklich geklettert werden muss.

Der Zustiegsweg von einer Parkbucht zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein nimmt etwa 15 min. in Anspruch. Übrigens liegt der Spirkelbacher Rauhfels nicht weit. Wer also noch nicht genug hat wandert anschließend noch dort hin.

Gestein

Sandstein

Absicherung

Die Anzahl der vorhandenen Ringe variiert stark. Stecken in den klassischen und nominell einfacheren Wegen eher sparsam Ringe, werden es in den schwereren Wegen zum Teil etwas mehr. Aber eben nur zum Teil. Und: so oder so, mobile Sicherungen gehören immer an den Gurt um die zum Teil weiten Ringabstände zu entschärfen. Aufgrund der Felshöhe ist ein längeres Seil vorteilhaft.

Routenvorschläge

Ostwandverschneidung (5+): Udo Daigger ist diese markante, großartige Linie 1961 geklettert. Im Kletterführer steht über diese mit 3 Sternen (Höchstwertung!) bewertete Rissverschneidung nur: Klassisch gut! Dem ist nicht viel hinzu zu fügen, außer vielleicht, dass im oberen Teil der Route zwei im Kletterführer unerwähnt bleibende Ringe stecken, die letzten Meter zum ersten Ring sich aber etwas wacklig anfühlen können. Pflichtprogramm!!!

Sabbat (7): Unten geht’s über eine von Kieseln durchsetzte Reibungsplatte bevor sich das nach oben hin immer henkliger werdende Dach aufsteilt, durch welches man sich athletisch hangelt. Die Schlüsselpassagen sind je nach Stärke/Schwäche entweder die Reibungsplatte oder der Übergang von dieser in den steiler werdenden Bereich. Ganz nett aber keine besonders herausragende Linie. Man kann sie aber ganz gut von der Umlenkung der Ostwandverschneidung topropen wenn man die Zwischensicherungen einhängt.

Normalweg (1): Bergseitig leicht über Bänder und Stufen zur Schulter und zum Gipfel. Als Kletterei kaum der Rede wert, dient im Allgemeinen eher dazu Topropes einzuhängen.

Bilder

  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Südostwand
  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Südostwand rechter Teil - ganz rechts die oben überhängende Kante von Skyline (7+)
  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Blick in die Ostwandverschneidung (5+) - direkt rechts davon führt die Route Sabbat (7) zuerst über Reibungsplatten und oben durch die überhängende, wabendurchsetzte Wandpartie
  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Ostwandverschneidung (5+)
  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Ostwandverschneidung (5+)
  • Wilgartswiesener Rauhbergpfeiler (Pfalz) - Blick zum Spirkelbacher Rauhfels

 

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 4. Auflage 2013.

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