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Großer Hahnstein (Pfalz) (DE)

  • Großer Hahnstein - Südwestwand
Am äußersten, östlichen Rand des Pfälzer Klettergebiets liegt oberhalb der Ortschaft Waldhambach der Große Hahnstein. Die Zuschreibung „groß“ sollte hier nicht zu wörtlich genommen werden, denn erstens ist der Fels im Vergleich zu vielen anderen Kletterzielen der Region mit einer Höhe von max. 20m eher klein. Zweitens kann er mit 11 Kletterrouten, die größtenteils im 6. Grad liegen, nicht gerade mit einer großen Auswahl glänzen. Neben den 6ern gibt es zwei mal den 7. Grad, einen sehr schönen 5er Riss und zwei unbedeutendere, einfache Wege.

Die lohnenden Kletterwege liegen in der Südwest- und der Ostwand, aber auch alle anderen Wände bieten zumindest einen Weg.

Neben der ein oder anderen Risspassage, spielt sich die Kletterei in mehr oder weniger senkrechten Wänden ab, auf der Ostseite eher liegend.

Der Zustieg vom Friedhof in Waldhambach dauert etwa 15 min. und führt erst zuletzt über einen weglosen Waldhang.

Der Große Hahnstein ist aufgrund der beschriebenen Eigenschaften kein stark frequentierter Fels. Dies bringt es mit sich, dass ein Teil der Routen nicht ganz so sauber geklettert ist wie die beliebtesten Wege an häufig besuchten Felsen. Dennoch lohnt ein Besuch, vor allem dann wenn man an schönen Wochenenden dem Trubel an anderen Felsen aus dem Weg gehen möchte oder ruhige Klettertage liebt.

Gestein

Sandstein

Absicherung

Wie überall in der Pfalz gehört ein Satz Keile und Friends zur Grundausstattung. Eine kleine Anzahl von Ringen ist in den Routen aber meist vorhanden.

Routenvorschläge

Direkte Ostwand (6-): Mit drei Ringen die am besten ausgestattete Route am Fels. Dennoch sollten die Abstände an der ein oder anderen Stelle mit mobiler Absicherung verkürzt werden. Die Route führt an tollen Griffstrukturen – meist henklige Leisten – durch die liegenden Ostwand. Die vorhandenen Flechten stören den Klettergenuss nicht. Schöne Kletterei.

Südwestriss (5): Sehr schöne Risslinie, die Anfang der 60er von Hans Laub erstbegangen wurde. Die Rissbreite variiert von Hand- bis schmalem Schulterriss und hat eine abdrängende Schlüsselstelle, wo aus einem Handklemmer die darüberliegende Kante erreicht werden muss. Ist aber nicht an jeder Stelle zwingend als Riss zu klettern. Zwei Ringe sind vorhanden und im Riss lassen sich prima Cams legen (eher die Großen).

Normalweg (3+): Nach kurzem Aufschwung weniger schön auf der Nordseite über vermooste Bänder zum Gipfel. Kurz und unlohnend.

Bilder

  • Großer Hahnstein - Südwestwand
  • Großer Hahnstein - Südwestriss (5)
  • Großer Hahnstein - Ausstieg Südwestriss (5)
  • Großer Hahnstein - Gipfelblick nach Norden zum Burgenkomplex Trifels
  • Großer Hahnstein - die liegende Ostwand - ganz links die Talkante (6/E1), zentral die Direkte Ostwand (6-)
  • Großer Hahnstein - Direkte Ostwand (6-)
  • Großer Hahnstein - die leicht abdrängende Westwand mit den beiden Routen Legehenne (6+) und Winzling (7-/E1)

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 4. Auflage 2013.

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