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Eschwegefelsen (Okertal) (Harz) (DE)

  • Eschwegefelsen (Harz) - am Wandfuß
Am bewaldeten, steilen Osthang etwas oberhalb der B498 liegt der Eschwegefelsen. Seine bis zu 25m langen Genussklettereien, 15 an der Zahl, sind südlich bzw. westlich exponiert. Durch die Schatten spendenden Bäume ist es aber auch an warmen Sommernachmittagen halbwegs angenehm hier zu klettern. Vor allem leichte Routen zwischen dem 2. und 7. UIAA Grad sind hier geboten. Die größte Auswahl verteilt sich auf die Grade 3-5.

Typisch für die Felsen im Harz ist der grobkörnige Granit und die von der Wollsackverwitterung hervorgerufenen rundlichen, von Rissen durchzogenen Formen. So auch hier. Entsprechend sind viele Routen geprägt von geneigter Plattenkletterei bzw. orientieren sich an Rissstrukturen.

Durch die gute Erreichbarkeit von der Straße handelt es sich um einen recht beliebten Felsen. Allerdings ist das Gelände am Wandfuß steil und weniger für Familienausflüge mit spielenden Kindern geeignet.

 

Gestein

Granit

 

Absicherung

Da es sich hier großteils um recht einfache und z.T. früh erstbegangene Kletterwege handelt, sind nur wenige Haken vorhanden. Weite Strecken bzw. komplette Routen müssen mit Friends und Keilen abgesichert werden. Gelegentlich findet sich ein Bohr- oder Normalhaken.

 

Routenvorschläge

Südriss (4+): Verdient den Namen Riss eigentlich nicht, da Risskletterei kaum vorkommt. Trotzdem ganz schöne Klettermeter. Unten kurze Wandkletterei, dann eher etwas knifflige Verschneidung, oben einfacher Genuss über kurze Platten und Aufschwünge. Zur Ergänzung der wenigen Bohrhaken zwingend mobile Sicherungsgeräte nötig.

Südkamin (3+): Schräg nach oben ziehender Kamin zwischen einer geneigten und einer deutlich überhängenden Wand. Schöne Kletterei, die mit einem Bohrhaken und mobilen Geräten gut abgesichert werden kann.

Die Vorletzte (5-): Schöne Kletterei an einem schräg durch eine Platte nach oben ziehenden Riss. Dieser lässt sich allerdings weitestgehend nicht klemmen und muss eher an runden Kanten gepiazt werden, was hier und da zu etwas wackligen Kletterzügen auf Reibungsrtritten führt. Eine Begehung lohnt sich!

Südverschneidung (6-): Vor allem der abweisende, überhängende Einstieg ist (für 6-) echt schwer. Hat man diesen hinter sich gebracht folgt schöne Verschneidungskletterei, die leider an wenigen Stellen etwas durch Pflanzenbewuchs gestört wird. Trotzdem lohnend. Komplett selbst abzusichern.

 

Bilder

  • Eschwegefelsen (Harz) - am Wandfuß
  • Eschwegefelsen (Harz) - der Südriss (4+), der eigentlich keiner ist
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südriss (4+) - eher Wand und Verschneidung als Riss
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südkamin (3+)
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südkamin (3+)
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südkamin (3+)
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südkamin (3+)
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südverschneidung (6-) - die schwierige Einstiegssequenz
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südverschneidung (6-) - die schwierige Einstiegssequenz
  • Eschwegefelsen (Harz) - Südverschneidung (6-)

 

Kletterführer/Topo

Wolfgang Brandt, Götz Wiechmann: Wo die Felsnasen schnarchen – Genussklettern an den besten Felsen des Harzes. Kamin Alpinverlag. 1998.

 

Klaus Paul: Paules Kletterbibel Westharz. Verlag Klaus Paul. 3. Auflage 2014

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