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Rumbachtalplatte (Pfalz) (DE)

  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - am oberen Band
Etwas abseits zwischen Rumbach und Schönau gelegen bietet die Rumbachtalplatte schönes, anfängertaugliches Klettergelände in einer sonnigen Südwand. Der überwiegend geneigte Fels, ist durchzogen von Bändern. Neben kurzen Reibungspassagen sind viele Stellen mit ausgeprägten Griff- und Trittstrukturen zu finden, z.B. kurze Risse oder Lettenlöcher.

Die insgesamt 42m hohe Wand setzt sich aus drei übereinander liegenden Abschnitten zusammen. Unten die derzeit stark bewachsene und deshalb unlohnende Sockelwand, durch die 2 Routen führen, welche auf einem breiten, nach links hin aber schmalen und absturzgefährlichen Band enden. Auf dieses gelangt auch über den Zustiegspfad am Waldhang. Von diesem Band starten die gängigsten und schönsten Routen durch den mittleren Abschnitt der Rumbachtalplatte. Diese enden erneut auf einem Band, welches ebenfalls über einen Pfad und etwas ausgesetzt erreicht werden kann. Darüber liegt der steilere, hier und da brüchig wirkende Gipfelaufbau, der ebenso wie die Sockelwand nur wenige Wege bietet. Diese sind zwar nicht bewachsen wie in der untersten Etage, wirken auf den ersten Blick aber auch nicht sehr einladend.

Von den vorhandenen 15 Routen und Varianten liegen 11 im mittleren Abschnitt. Die Schwierigkeiten verteilen sich zwischen dem oberen 3. und dem 6. UIAA Grad, wobei vor allem der 4. Grad mit ansprechenden Wegen vertreten ist. Somit ist der Fels ein geeignetes Ziel für Anfänger oder Kursgruppen, die sich an die Sandsteinkletterei und das mobile Absichern herantasten wollen. Es besteht zum einen die Möglichkeit Topropes einzurichten, andererseits, kann in einigen Routen gut das Legen mobiler Sicherungsgeräte geübt werden. Für Kinder ist der Fels aufgrund des steilen umliegenden Waldgeländes und der absturzgefährlichen Bänder nicht empfehlenswert.

Der Zustieg von einer betonierten Parkbucht an der Straße zwischen Rumbach und Schönau ist in knapp 15 min. zu bewältigen und führt erst am Ende über einen steilen Waldhang.

 

Gestein

Sandstein

 

Absicherung

Die Routen im mittleren Abschnitt der Wand sind mit Umlenkringen auf dem oberen Band ausgestattet. In den nicht allzu langen Routen stecken nur wenige Ringe. Pro Route nicht mehr als einer bis max. zwei, zum Teil auch überhaupt keine. Oft sind diese aber an den Schlüsselstellen zu finden. Das darunter und darüber liegende Gelände kann meist gut mit mobilen Sicherungsgeräten abgesichert werden.

 

Routenvorschläge

Linker Ein-Haken-Weg (3+): Angenehm leichte Reibungskletterei durchsetzt mit guten Griff- und Trittstrukturen. Oben kurze Linksschleife. 1 Ring, zusätzliche mobile Sicherung bis dort hin gut möglich.

Direkter Ein-Haken-Weg (5-): Im oberen Teil direkte Variante des linken Ein-Haken-Wegs über eine mit zusätzlichem Haken gut gesicherte Reibungsplatte.

Rechter Ein-Haken-Weg (6-): Schöne Reibungskletterei mit wackliger Schlüsselstelle auf der Platte überm Ring. Würde dieser einen halben Meter höher Stecken, würde sich das Ganze insgesamt besser anfühlen.

Aprilweg (4+): Schönste Route am Fels und im Vergleich mit dem restlichen Routenangebot durchaus abwechslungsreich. Unten kurze Reibung, dann sehr griffig bis zu einer glatten Verschneidung. Kurz aber sehr schön!

 

Bilder

  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Der plattige, mittlere Wandbereich und der darüberliegende Gipfelaufbau
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Linker Ein-Haken-Weg (3+)
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Linker Ein-Haken-Weg (3+)
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Ausstieg Linker Ein-Haken-Weg (3+)
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - mittlerer Wandbereich und steiler Gipfelaufbau
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Direkter Ein-Haken-Weg (5-)
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Rechter Ein-Haken-Weg (6-)
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - Klettern im linken Teil der Rumbachtalplatte
  • Rumbachtalplatte (Pfalz) - am oberen Band
 

 

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 4. Auflage 2013.

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