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Kahler Fels (Pfalz) (DE)

  • Kahler Fels - Unten rechts der Einstieg der Katerverschneidung (6), ab dem Baum in Bildmitte folgt der Routenverlauf der Verschneidung
Auch wenn der Name es vermuten lassen würde, kahl ist es um den Fels herum nicht. Der bewaldete, steile Hang um den nach Südwesten ausgerichteten, knapp 30m hohen Felsen, prägt den Einstiegsbereich. Somit ist vor allem in den Vormittagsstunden mit Schatten zu rechnen, nachmittags zumindest stellenweise Halbschatten durch die dicht stehenden Bäume. Nach der Begehung einer der 16 vorhandenen Routen bzw. Routenvarianten lädt das flache, sonnige Gipfelplateu zum Verweilen ein. Man genießt hier den Ausblick auf Hauenstein und den gegenüber liegenden Burghaldefels. Möglicherweise ist man allerdings nicht alleine hier oben. Der nahe am Gipfelplateu vorbeiziehende Waldweg bringt es mit sich, dass auch der ein oder andere Wanderer den Aussichtspunkt nutzt. Die mit Abstand meistbegangene und interessanteste Route am Fels dürfte die unten näher beschriebene Katerverschneidung (6) sein.

Unter den restlichen 15 Kletterwegen ist zwar die ein oder andere weitere, lohnende Alternative, es sind aber auch weniger lohnende darunter. Die Schwierigkeiten bewegen sich fast durchweg im 6. und 7. UIAA Grad. Durch den recht kurzen Zustieg von knapp 10 min. ab dem Parkplatz am Hauensteiner Freibad und die Möglichkeit den Besuch des Kahlen Fels mit einem an den umliegenden Kletterfelsen (z.B. Backelstein oder Burghaldefels) zu kombinieren, lohnt es sich auch für 1 oder 2 Routen her zu kommen.

Gestein

Sandstein

Absicherung

Wie immer in der Pfalz sollte man dem Fels nicht ohne eine Grundausstattung mobiler Sicherungsgeräte zu Leibe rücken. Zwar sind in einigen Routen eine akzeptable Menge an Ringen vorhanden, hier und da braucht es aber immer einen Keil oder einen Friend.

Routenvorschläge

Katerverschneidung (6): Die Katerverschneidung ist zurecht DIE Route am Fels. Namensgebend ist die im oberen Teil befindliche Rissverschneidung, welche zum Ende hin immer kniffliger wird. Grund: der (Finger-)Riss verengt sich immer stärker, sodass die Finger nicht mehr wirklich hineinpassen und die beiden Verschneidungswände bieten kaum Tritt- und Griffmöglichkeiten. Diese Schlüsselpassage ist aber gut mit 3 Ringen abgesichert. Der einfache Weg dort hin führt zuerst über einen geneigten Bereich, dann über verblocktes, einfaches Gelände. Nach der Verschneidung gilt es dann aber nochmal im leicht abdrängenden Gelände nach links raus zu queren und einen sandsteintypischen, runden Reibungsausstieg zu überwinden. Insgesamt sehr schöne und interessante Klettermeter.

Bilder

  • Kahler Fels Gipfelplateau - Ausblick auf den Burghaldefels
  • Kahler Fels - Wandfuß
  • Kahler Fels - Unten rechts der Einstieg der Katerverschneidung (6), ab dem Baum in Bildmitte folgt der Routenverlauf der Verschneidung
  • Kahler Fels - Mittelteil und Ausstieg der Katerverschneidung (6)

Kletterführer/Topo

Jens Richter, Sabine Tittel: Pfalz. Klettern im Buntsandstein des Pfälzer Felsenlandes. Panico Alpinverlag. 4. Auflage 2013.

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