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  • Kumbtfels (Pfalz) (DE)
  • Heegerturm (Pfalz) (DE)
  • Nonnenfels (Pfalz) (DE)
  • Eppenberg (Aargau) (CH)
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  • Brauneck (Bayern) (DE)
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  • Tannholzwand im Schlüchttal (Schwarzwald) (DE)
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  • Bruchweiler Geierstein (Pfalz) (DE)
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Eppenberg (Aargau) (CH)

  • Leisten, Risse und Henkel findet man zu genüge in Einziane (5b)
Attraktiv für Groß und Klein. So lassen sich die Kletterfelsen bei Eppenberg im Kanton Aargau in der Schweiz wohl in einem Satz umschreiben. Nicht nur die kurzen Zustiege und das wegsame Gelände lassen diesen Schluss zu. Auch die extra für Kinder eingerichteten und ausgeschilderten Routen tragen diesem Urteil bei. Während die nach Norden ausgerichteten beiden Sektoren gerade an heißen Sommertagen Schutz vor der Sonne bieten, ist der dritte Sektor nach Süden ausgerichtet. Neben einem großzügigen Grillplatz findet man jedoch auch hier viele schattige Plätzchen. Grundlegend kann man die Kletterei als typisch für ehemalige Steinbrüche bezeichnen. Oft muss im Einstieg erst eine kurze Ausbruchspassage überwunden werden, bis man an die meist senkrechte Wandkletterei gelangt. Durchzogen werden die Wände sehr oft mit horizontalen Bändern und vertikalen Rissen. Daraus resultiert eine durchaus abwechslungsreiche Kletterei in meist gemäßigten Schwierigkeiten. Die absoluten Hardmover werden hier also eher nicht ihr nächstes Projekt finden.

Unübersehbar steckt hier auch viel Mühe und Arbeit in der Pflege der Felsen. Häufig trifft man neben Fußmatten am Einstieg auch Bürsten für die Endreinigung nach einem Klettertag an. Bei all der Liebe zum Detail haben die Erschließer offensichtlich versucht, die ein oder andere Route noch einfacher zu gestalten in dem an vermeintlich schwierigen Stellen Kunstgriffe (!!) angebracht wurden. Untypisch auch der Versuch, dem für Kalk so charakteristischem „speckig werden“ entgegenzuwirken – Griffe wurden mit Beton und teils Fasergeflecht befestigt, um nicht zu sagen konserviert. Darüber hinwegsehen kann man eigentlich nur, wenn man sich vor Augen hält, dass der Steinbruch, eine vom Mensch künstlich geschaffene Felsstruktur „geringfügig modelliert“ wird. Dennoch – es ist eine noch nie gesehene Ausnahme, die es hoffentlich auch bleibt. Auch ohne Kunstgriffe bieten sich wirklich sehr schöne, bis zu 25 Meter hohe Linien.


Gestein

Kalk

 

Absicherung

Die Absicherung ist sehr gut. Teilweise schon übertrieben, für Anfänger bzw. Kinder aber sehr entgegenkommend. Meist findet man am Ausstieg zwei mit einer Ketter verbundenen Bohrhaken. Manchmal dienen aber auch an Bäumen befestigte Umlenker als Fixpunkt.


Routenempfehlungen

 

  • Schön Riss (6b): lange sehr schöne ausdauernde Risskletterei an der höchsten Stelle der Wand im Südlichen Sektor. 
  • Urubamba (6a): ebenfalls im südlichen Sektor zu findende ausdauernde Wandkletterei. Die Schlüsselstelle findet man in der Mitte, bei einem Ausbruch/Dächlein das es zu überwinden gilt.
 

Bilder

  • Morgesunne -  eine durchaus anspruchsvolle 5b!
  • links und rechts super Griffe - in der mitte ein Kunstgriff !?!? - Morgensunne (5b)
  • Sektor C
  • Leisten, Risse und Henkel findet man zu genüge in Einziane (5b)
  • immer dem Riss entlang in Gemse (5a)
  • Ausdauernde griffige Kletterei in Urubamba (6a)
  • herrliche, ausdauernde Risskletterei im  Schön Riss (6b)


Kletterführer/Topo

An den Einstiegen sind Routenname samt Schwierigkeit ausgeschlidert. Außerdem findet man an jedem Sektor Übersichtstafeln der Routen. Die Bewertungen sind hier allerdings teilweise widersprüchlich. Vielleicht liegt es an Umrechnungsfehlern? Die Bewertungen an den Einstiegen sind nach UIAA, die Übersichtstafeln allerdings in der französichern Skala. Der Realität entsprechen eher die französichen Bewertungen.

 

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