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Pelzli (Basler Jura) (CH)

Bereits in den späten 40er Jahren erschlossen, gilt das Pelzmühltal bzw. Pelzli als ein Klettergebiet mit viel Tradition im Basler Jura. Noch heute ist es eines der meist besuchten in dieser Gegend. Mit über 250 Routen ist es gleichzeitig auch eines der größten und vielfältigsten Gebiete des Jura. Über 900 Meter erstrecken sich die nach Süd-Westen ausgerichteten Felsgruppen rund um das Basler Mätterli, dass sich mit seiner ausgeprägten Feuer- und Grillstelle wunderbar als Stützpunkt für die Erkundung der umliegenden Felsen anbietet. Impliziert dies auch gleich die Familienfreundlichkeit des Pelzli. Manch einem mögen hier die augenscheinlich wahllos gesetzten „Muniringe" verwundern, versucht man es mit dem Zweck der Ausbildung oder dem Kinderklettern zu begründen, so kommt man höchstwahrscheinlich auch der Motivation der Ring-Setzer auf den Grund.

Markantes Wahrzeichen des Pelzli ist neben dem „Rechenschieber" sicherlich der „Daumenfelsen". Kommen am Rechenschieber ausschließlich Hardmover, die den 7. Franzosengrad in all seinen Fassetten beherrschen zum Zug, gelangt man auf den alleinstehenden Daumenfelsen auch über ein klassischen Normalweg der schon 1966 Erwähnung fand und in der französischen 4er Region anzusiedeln ist. Ansonsten bieten sich auch einige anspruchsvollere Wege auf den großen Daumen, die durchaus lohnenswert sind. Grundsätzlich überwiegt klassische Wandkletterei an meist bestem Kalk. Aber auch schöne Risskletterei und weit ausladende Dächer sind im Pelzli zu finden.


Gestein

Kalk 
 

Absicherung

Die Absicherung ist meist Gut. Gerade die sanierten Routen sind bestens abgesichert und der Jura typische „Sauschwanz" Umlenker blitzt am Top. Bei den klassischen Wegen sind jedoch weite Hakenabstände nicht selten, bzw. wurden gar keine Haken gesetzt. Begründet in der Tradition wird sich dies (hoffentlich) auch nicht ändern. Ein paar Klemmkeile bzw. Friends am Gurt, sind also ratsam möchte man die (lohnenswerten) klassischen Wege gehen.

 

Routenvorschläge 

  • Triangel (6a): einer schon erwähnten lohnenswerten Wege auf den Daumen an der Ostseite des Felsens
  • Sechserkante (5c+): schöne Wandkletterei entlang einer Kante auf den Bärenwirt-Felsen
  • Mescalin Highway (6a+): Markante Wandkletterei an Löchern
  • Pony Express (6a): Schon von unten sehr imposante Wand. Sehr schöne Wandkletterei.


Bilder

  • Genusskletterei am Bärenwirt - Nordwand (4b)
  • Auch im Sommer findet man hier immer ein schattiges Pläzchen
  • die alleinstehenden Felsen (hier Bärenwirt) laden zum Ausstieg ein - Westwand (6a)

Kletterführer/Topo

Die Fluebible (Dynamo Productions, 1997) leider vergriffen!

Klettern im Dreiländereck (C. Frick, 2006)


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